Bildungsinstitut Brückner

Name in der DDR: 30. POS "Alexander Abusch"
[Leninallee 467a]

Baujahr:

| Abriss: 2023

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Ortsteil:

Bildungsinstitut Brückner

Leider war ich 2018 nur für Schnappschüsse an diesem Gebäude – 2023 oder 2024 wurde es abgerissen.
Dabei war dies ein recht spannender Standort: Er wurde 1982 errichtet, also als einer der letzten SK68-Bauten überhaupt. 1987 wurde er nach SED-Kulturfunktionär Alexander Abusch benannt, der 1982 gestorben war. Der Name hielt natürlich nicht lange und danach ging es wechselhaft weiter: ab 1991 war hier die 24. Grundschule untergebracht, ab 1998 die Karl-Ferdinand-Braun-Oberschule. Später war hier zunächst das a&b Bildungszentrum, später das Bildungsinstitut Brückner – also Einrichtungen für die Aus- und Weiterbildung.
Der Abriss schließlich macht Platz für neue Schulbauten: Hier entstehen ein Modularer Ergänzungsbau mit Mensa sowie eine Sporthalle für das 1,3km entfernte Tagore-Gymnasium, einer SK68-Schule. Ein Zeichen für den demografischen Wandel, denn es wurde 2006 aus diesen Schulen zusammengelegt, da damals die Zahlen der Schüler*innen im Bezirk stark sanken: Oberschule an der Weide, Einstein-Oberschule, Karl-Schiller-Oberschule, Walter-Felsenstein-Oberschule und Mahatma-Gandhi-Oberschule. Bis auf die Einstein-Oberschule waren all diese Schulen in SK68-Gebäuden untergebracht, die anschließend abgerissen wurden. Nun also ein weiterer Abriss, diesmal zur Erhöhung der Kapazitäten, nun ja.
Das ist auch besonders schade, da es am Standort an der Landsberger Allee ein Wandbild von Víctor Contreras Tapia gab, dessen Werke auch an weiteren Gebäuden in Berlin zu sehen ware, bis 2008 beispielsweise an einer Giebelwand an der Berliner Allee.

Adresse

12679 Berlin (Marzahn-Hellersdorf / Marzahn)
Landsberger Allee 467a