Staatliche Ballett- und Artistikschule Berlin

Name in der DDR: Staatliche Ballettschule Berlin

Baujahr:

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Ortsteil:

Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik Berlin

Nanu, was ist denn hier los? Tatsächlich sehen wir hier nicht den SK68-Bau, sondern die geschwungene mehrgeschossige Halle, die als Neubau 2011 angebaut wurde. Die architektonische Idee: Es soll den Schüler*innen den ständigen Wechsel zwischen Ganztagsschule und Tanz ermöglichen. Das Architekturbüro gmp Architekten wurde dafür 2014 bei den iconic awards ausgezeichnet.

Die besondere Ausrichtung einer Ganztagsschule auf Ballett und Artistik gab es bereits in der DDR: 1969 wurde der Standort als Zusammenschluss von zwei Schulen (Ballettschule Berlin und Schule für Artistik) bezogen. Inhaltlich orientierte man sich nach Osten: Vorbild waren die Moskauer Zirkusschule und die Ballettschule in Leningrad. Und wie es mit den Spezialschulen häufig war, hatten sie keinen Namensgeber und wurden nach der Wende mit der gleichen Spezialisierung fortgeführt.

Geändert hat sich außer dem Umbau dann doch noch etwas: Ursprünglich hatte die Schule einen direkten Nachbarn, ein weiterer SK68-Bau mit der Fritz-Große-Oberschule. Dieses wurde aber im Zuge der Erweiterung der Ballet- und Artistikschule abgerissen. Bei einem früheren Post gibt es mehr Infos zu diesem Standort.

Ganz edel: Das Architekturbüro hat auch ein Buch veröffentlicht – hier wird neben dem Neubau auch die Geschichte der Schule aufbereitet.

Adresse

10409 Berlin (Pankow / Prenzlauer Berg)
Erich-Weinert-Straße 103